Abokonzert I – Bach & Zelenka

Künstler:

Sonntag, 06.10.2019 | Liederhalle Beethovensaal, Stuttgart

Beginn: 19:00 Uhr

Preis: 0,00 - 68,00 Euro

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Selbstverständlich können Sie ihre Konzertkarten auch telefonisch unter 0711 - 550 660 77 an unserem Kartentelefon kaufen. Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie gerne bei der Auswahl einer passenden Ticketkategorie oder eines Sitzplatzes.

Infos zum Kartenkauf

Sie können Abokonzert I – Bach & Zelenka Eintrittskarten bequem Online bestellen und per Lastschrift bezahlen, der Kartenversand erfolgt unmittelbar nach Zahlungseingang.
Selbstverständlich können Sie ihre Konzertkarten auch telefonisch unter 0711 - 550 660 77 an unserem Kartentelefon kaufen. Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie gerne bei der Auswahl einer passenden Ticketkategorie oder eines Sitzplatzes.

Konzerteinführung mit Dr. Henning Bey um 18:15 Uhr

Catalina Bertucci Sopran
Benno Schachtner Alt
Benedikt Kristjánsson Tenor
Nikolay Borchev Bass
Gaechinger Cantorey
Hans-Christoph Rademann Dirigent

JOHANN SEBASTIAN BACH
Trauerode »Lass, Fürstin, noch einen Strahl « BWV 198
JAN DISMAS ZELENKA
Requiem D-Dur ZWV 46

Mit Musik von Johann Sebastian Bach und seinem Zeitgenossen Jan Dismas Zelenka eröffnen
die Ensembles der Bachakademie die Konzertsaison 2019/20. Im Abstand von sechs Jahren
verstarb zwischen 1727 und 1733 das sächsische Kurfürstenpaar. Während der Thomaskantor
Bach eine Trauerode für die Leipziger Trauerfeier am 17. Oktober 1727 zu Ehren der in Sachsen
sehr populären Kurfürstin Christiane Eberhardine schrieb, komponierte Jan Dismas
Zelenka sein Requiem für die offiziellen Trauerfeierlichkeiten des am 1. Februar 1733 in
Warschau verstorbenen Kurfürsten von Sachsen und König von Polen, August »den Starken«.
Dieser war 1697 für die polnische Königswürde zum Katholizismus konvertiert. Daraus resultierten
zwei Glaubens- und zwei Musikkulturen in Sachsen, eine Spaltung, die den Landesherren
von seinen Untertanen entfremdete. Anders die Kurfürstin, die sich bis zuletzt
einer Konversion widersetzt und zeitlebens polnischen Boden nicht betreten hatte. In diesem
Konzertprogramm gehen die herausragenden Werke zweier Musiker, die sich gegenseitig
kannten und schätzten, dramaturgisch »Hand in Hand«, auch wenn sie eigentlich für unterschiedliche
Kulturkreise ihrer Zeit stehen.