Abokonzert II – Mozart, Janacek & Berlioz

Künstler:

Samstag, 23.11.2019 | Liederhalle Beethovensaal, Stuttgart

Beginn: 19:00 Uhr

Preis: 0,00 - 68,00 Euro

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Selbstverständlich können Sie ihre Konzertkarten auch telefonisch unter 0711 - 550 660 77 an unserem Kartentelefon kaufen. Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie gerne bei der Auswahl einer passenden Ticketkategorie oder eines Sitzplatzes.

Infos zum Kartenkauf

Sie können Abokonzert II – Mozart, Janacek & Berlioz Eintrittskarten bequem Online bestellen und per Lastschrift bezahlen, der Kartenversand erfolgt unmittelbar nach Zahlungseingang.
Selbstverständlich können Sie ihre Konzertkarten auch telefonisch unter 0711 - 550 660 77 an unserem Kartentelefon kaufen. Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie gerne bei der Auswahl einer passenden Ticketkategorie oder eines Sitzplatzes.

Konzerteinführung mit Holger Schneider um 18:15 Uhr

Sebastian Kohlhepp Tenor
Mädchenkantorei St. Eberhard
Singakademie Stuttgart
Chor der Gaechinger Cantorey
Stuttgarter Philharmoniker
Hans-Christoph Rademann Dirigent

WOLFGANG AMADÉ MOZART
Kyrie d-Moll KV 341
LEOS JANÁCEK
Otcenás (Vater unser)
HECTOR BERLIOZ
Te Deum

Im Jahr 1855 fand in der Pariser Kirche St. Eustache die Uraufführung von Hector Berlioz’ Te
Deum zur Eröffnung der Weltausstellung statt. »Es war kolossal, babylonisch, ninivitisch. […] Die
Kinder sangen wie ein einziger Künstler«, schrieb der Komponist am selben Abend begeistert an
seinen Freund Franz Liszt. Ein Jahr später, im Mozart-Jahr 1856, notierte Berlioz in seinen Mémoires:
»J’adore Mozart«. Besonders die Musik des späteren Mozart liebte er sehr und integrierte sie
häufig in seine Konzertprogramme in London wie auch anderswo in Europa. Mozarts Kyrie d-Moll
KV 341 wurde lange Zeit im Münchner Umfeld des Idomeneo verortet, doch inzwischen geht man
davon aus, dass es sich um eines seiner Wiener Spätwerke aus der Zeit zwischen 1787 und 1791
handeln dürfte. Nach dem gewichtigen, düsteren Kyrie erklingt Leos Janáceks introvertiertes
Otcenás aus dem Jahr 1906 als eine Art »musikalischer Ohrenreiniger« vor Berlioz’ monumentalem
Te Deum. Aus dieser Dreierkombination entsteht im Konzert eine schlüssige Dramaturgie,
die sich von innigen Fürbitten (»Kyrie eleison«) über das menschlichste Gebet schlechthin (»Vater
unser«) bis zum großangelegten, prachtvollen Gotteslob (»Te Deum laudamus«) erstreckt.