Moderne Welturaufführung

Abramo – Oratorium von Pietro Torri

Sonntag, 20.09.2020 | Ostertag, Aalen

Beginn: 18:00 Uhr

Preis: 25 Euro

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Selbstverständlich können Sie ihre Konzertkarten auch telefonisch unter 0711 – 550 660 77 an unserem Kartentelefon kaufen. Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie gerne bei der Auswahl einer passenden Ticketkategorie oder eines Sitzplatzes.

Infos zum Kartenkauf

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Selbstverständlich können Sie ihre Konzertkarten auch telefonisch unter 0711 – 550 660 77 an unserem Kartentelefon kaufen. Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie gerne bei der Auswahl einer passenden Ticketkategorie oder eines Sitzplatzes.

Beginn 18:00 Uhr, Einlass 17:00 Uhr
Ostertag

Solisten
Mark Adler — Abramo (Abraham)
Julia Böhme — Isacco (Isaak)
Annette Fischer — Sara (Sarai)
Robert Crowe — L’angelo (Gottes Engel)

Coro (Chor) — Freunde und Anhänger Abrahams
Sandra Röddiger — Sopran
Eddie Wolff — Tenor
Andreas Donner — Bass

Ensembles Palestra Musica und Lux et Umbrae
Verena Eggensberger* und Julia Unterhofer* — Violine
Maximiliane Norwood — Viola
Daniela Wartenberg — Violincello
Vanessa Lorenz* — Violone
Sayaka Matsunaga* und Ralf Kurek — Cembalo
Michael Eberth — Dirigent, Cembalo und Organo

*Studierende an der Hochschule für Musik und Theater München

Das große Abschlusskonzert des Festivals für Alte Musik #2 ist die moderne Welturaufführung von Pietro Torris Oratorium Abramo aus dem Jahr 1731. Pietro Torri war einer der größten Komponisten, welcher im 18. Jahrhundert München zu seiner musikalischen Heimat machte. Das späte Werk von Pietro Torri ist in vielerlei Hinsicht ein typisch italienisches, dramatisches Oratorium, welches er ein Jahr vor seiner Ernennung zum bayerischen Hofkapellmeister geschrieben hatte. Abramo enthält zwei Akte, die jeweils in einem großen Refrain enden. Mit vier hochkarätigen Solisten in den Rollen des Abraham, Isacco, Sara und Gottes Engel, einem erstklassigen Chor und Orchester, werden 14 Künstler*innen von Professor Michael Eberth angeleitet.

Die biblische Geschichte des Alten Testaments handelt im ersten Akt von Gottes Engel. Darin befiehlt Gott Abraham, seinen Sohn Isaak zu opfern. Isaak wird auf den Berg gebracht, während seine Frau Sara beängstigt zuhause wartet. Der zweite Akt erzählt von Vater Abrahams inneren Kämpfen, bis in allerletzter Minute Gottes Engel zur Versöhnung Gottes aufruft. Abraham und Isaak kehren fröhlich jubelnd zu Sara zurück und loben gemeinsam Gott. Stilistisch ist das Oratorium aber mit dem Pomp einer barocken Oper versehen.

Gespielt wurden solche Oratorien mit geistlichem Inhalt üblicherweise in der Fastenzeit, da man trotz allem nicht auf das gesellschaftliche Beisammensein bei guter Musik verzichten wollte. Es wurden sogar Masken und Kostüme eingesetzt sowie Bühnenbilder angefertigt. Dabei gab es keinerlei körperlichen Bewegungen von den Sängern, da dies sonst als Schauspielerei angesehen wurde und als Sünde zählte. Wenn diese, statt der sonst in der Oper üblichen pikanten Göttergeschichten, um Könige und Königinnen aus der Antike oder arkadischen Schäfermotive, ein biblisches Thema behandelten, war der Form der Fastenzeit damit genüge getan.

Nach einer aufwendigen Erfassung und Editierung des ursprünglich nur als Handschrift vorhandenen Notenmaterials – herzlichen Dank an dieser Stelle an den Musikalischen Leiter Dr. Robert Crowe - wird das Werk erstmals in Aalen seine Welturaufführung in einer modernen Fassung erleben.
Die Dauer des Oratoriums beträgt ca. 2,5 Stunden inklusive einer Pause.

Weitere Infos unter www.villa-stuetzel.de