Ensemble Belvento

Samstag, 22.02.2025 | Evang. Stadtkirche Nagold, Nagold

Beginn: 19:00 Uhr

Preis: 14 Euro

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    Selbstverständlich können Sie ihre Konzertkarten auch telefonisch unter 0711 – 550 660 77 an unserem Kartentelefon kaufen. Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie gerne bei der Auswahl einer passenden Ticketkategorie oder eines Sitzplatzes.

    Julia Fischer / Sabine Gassner / Bernd Ibele / Julian Pfeil: Renaissanceposaune
    Martin Bolterauer: Zink
    Daniel Kartmann: Percussion
    Johannes Friedrich: Orgel

    „Amour et Bataille“

    Tielmann Susato: „Danserye“
    Clément Janequin: La Bataille de Marignan
    William Byrd: Fantasie in a
    Adriano Banchieri: Terzadecima sinfonia
    Andrea Falconieri: Battalla de Barabaso yerno de Satanas
    Michael Praetorius: Musarum Aoniarum aus Terpsichore

    Liebe und Krieg – ein Kontrast, der das alltägliche Leben der Menschen seit jeher mitbestimmt. In der Kunst der Renaissance nahm dieser vermeintliche Widerspruch eine zentrale Rolle ein und auch in Europa sind wir plötzlich wieder ganz aktuell mit dem Krieg und seinen sozialen Folgen konfrontiert.
    Bewaffnete Konflikte und brutale Machtkämpfe waren eine ständige Bedrohung für die Bevölkerung des 16. Jahrhunderts. Von Komponisten aus dieser Zeit stammen berühmte musikalische Schlachtbeschreibungen, aber auch eine Vielzahl an ausgelassenen Tänzen, innigen Chansons und Madrigalen zu lieblichen Szenen und idyllischen Landschaften. Diese Werke sagen uns heute viel über die Ambivalenz dieser Gesellschaft und zeigen auch, wie eng Romantik und Zerstörung beieinanderliegen können.

    Das Ensemble Belvento ist ein junges Ensemble für Alte Musik, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Musik der Renaissance und des Barocks einem breiteren Publikum zugänglich und erlebbar zu machen. Es hat sich der authentischen Aufführungspraxis von Renaissance- und Barockmusik verschrieben, und erzeugt auf historischen Instrumentennachbauten ein seltenes Originalklangerlebnis. Mit viel Fingerspitzengefühl gelingt es dem Ensemble, nicht nur die Kenner des Genres anzusprechen, sondern auch Besucherinnen und Besucher einzubeziehen, die neu in der Welt der Alten Musik sind.

    Foto: ©Bernd Ibele