Stefan Zweig. Schachnovelle

Harald Krassnitzer

Samstag, 06.02.2021 | bilderhaus Gschwend

Beginn: 20:00 Uhr

Preis: 5 - 21 Euro

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Selbstverständlich können Sie ihre Konzertkarten auch telefonisch unter 0711 – 550 660 77 an unserem Kartentelefon kaufen. Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie gerne bei der Auswahl einer passenden Ticketkategorie oder eines Sitzplatzes.

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Er war entwurzelt durch die Zerstörung seiner geistigen Heimat Europa und erschöpft von den „langen Jahren heimatlosen Wanderns“. Stefan Zweig, einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller seiner Zeit, setzte im Februar 1942 im brasilianischen Exil seinem Leben ein Ende. Von seinen Freunden verabschiedete er sich mit den Worten: „So halte ich es für besser, rechtzeitig und in aufrechter Haltung ein Leben abzuschließen, dem geistige Arbeit immer die lauteste Freude und persönliche Freiheit das höchste Gut dieser Erde gewesen. Ich grüße alle meine Freunde! Mögen sie die Morgenröte noch sehen nach der langen Nacht! Ich, allzu Ungeduldiger, gehe ihnen voraus.“ Zweig, 1881 in Wien geborener Jude, großer Humanist und ein überzeugter Pazifist, trat vehement gegen Nationalismus und Revanchismus ein und warb für die Idee eines im Geist geeinten Europas. 1933 wurden seine Bücher verbrannt und verboten. Nach Jahren des Exils in England floh er 1940 nach Brasilien, wo er bis zu seinem Freitod lebte. Die „Schachnovelle“ ist Höhepunkt und Abschluss zugleich in Zweigs umfangreichem Werk. Ein letztes Mal nimmt sie das Thema der Freiheit des geistigen Menschen gegen die Herrschaft brutaler politscher Gewalt auf. Zu erleben ist an diesem Abend im bilderhaus eine Lesung des großen österreichischen Schauspielers und Grimme- sowie Romy-Preisträgers Harald Krassnitzer.