Silke Aichhorn / Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim

Inspiration Antike – 5. Abonnementkonzert

Sonntag, 14.05.2023 | CongressCentrum Pforzheim, Pforzheim

Beginn: 19:00 Uhr

Preis: 24 - 54 Euro

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    Sonntag, 14. Mai 2023, 19.00 Uhr 18.00 Uhr: Konzerteinführung mit Chefdirigent Douglas Bostock Silke Aichhorn, Harfe Jens Peter, Sprecher Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim Douglas Bostock, Leitung Camille Saint-Saëns (1835-1921): Prélude zu „Le Déluge“ (Die Sintflut) Jean-Philippe Rameau (1683-1764): Concert en Sextuor Nr. 6 (bearbeitet von Camille Saint-Saëns) Claude Debussy (1862-1918): Danses sacrée et profane für Harfe und Streicher Reynaldo Hahn (1874-1947): Prélude, Valse et Rigaudon für Harfe und Streicher Igor Stravinsky (1882-1971): Apollon Musagète. Ballet en deux tableaux Dieses Konzert tritt den Beweis an: Antik und altertümlich heißt nicht verstaubt! Ganz im Gegenteil laufen bei solchen Konnotationen die französischen oder wahl-französischen Komponisten unseres Programmes zu Hochform auf. Da ist zunächst der große Camille Saint-Saëns, der für sein Oratorium „Le Deluge“ (Die Sintflut) ein Prélude für Solovioline und Streichorchester schrieb, das diesem großen biblischen Stoff mehr als gerecht wird. Saint-Saëns war es auch, der die posthum erschienenen Bearbeitungen von Jean-Philippe Rameaus Cembalo-Concerten für Streichsextett in seine große Rameau-Gesamtausgabe aufnahm – fasziniert darüber, wie plastisch der „alte“ Rameau darin Orte, Stimmungen oder Personen charakterisierte. Claude Debussy und Reynaldo Hahn nehmen sich darauf des so überaus französischen Instrumentes Harfe an. Debussy verbindet in seinen „Danses sacrée et profane“ Himmel und Erde, überirdische Seligkeit und sehr weltliche Lust zu einem wunderbaren Ganzen. Und Reynaldo Hahn? Er rauscht in seinem „Prélude, Valse et Rigaudon“ mit großer Leichtigkeit und viel Klanglust mittels unterschiedlichster Tanzformen durch verschiedene Epochen. Schließlich wendet sich Igor Strawinsky dem griechischen Olymp zu und setzt in seinem „Apollon musagète“ Apoll, der kunst- und feinsinnigen Lichtgestalt unter den Göttern, ein Denkmal. Die eigentlich als Ballettmusik konzipierte Apotheose Apolls und seiner Musen wird hier rein konzertant, aber mit Zwischentexten dargeboten. „Der Harfenistin Silke Aichhorn ist es gelungen, binnen weniger Jahre ihr Instrument im Konzertsaal wieder heimischer werden zu lassen“, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung einmal. Das Ziel der kreativen und energiegeladenen Musikerin ist es, das Image der Harfe zu entstauben – was mittlerweile fast dreißig CDs mit zahlreichen Ersteinspielungen belegen. In diesem Programm präsentiert sie neben den berühmten Debussy-Tänzen mit Reynaldo Hahns Prélude, Valse et Rigaudon auch eine echte Neuentdeckung der Harfenliteratur.