Pius XII. auf der Spur. Ein Blick in die geheimen Akten des Vatikans.

Prof. Dr. Hubert Wolf

Mittwoch, 24.03.2021 | bilderhaus Gschwend

Beginn: 20:00 Uhr

Preis: 5 - 10 Euro

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Selbstverständlich können Sie ihre Konzertkarten auch telefonisch unter 0711 – 550 660 77 an unserem Kartentelefon kaufen. Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie gerne bei der Auswahl einer passenden Ticketkategorie oder eines Sitzplatzes.

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Schon einmal in der jüngeren Geschichte befanden sich die Kirchen in Deutschland in einer für sie ungewohnten Lage: in der Defensive. Erstmals dürfen jetzt Forscher uneingeschränkt das Geheimarchiv des Vatikans aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs einsehen und damit der Frage nachgehen, ob der Kirchenstaat Schuld auf sich geladen hat: Was wusste die katholische Kirche vom Holocaust? Hat Pius XII. dem Völkermord der Nazis an den Juden schweigend zugesehen? Diesen Vorwurf hatte nicht zuletzt Rolf Hochhuth 1963 in seinem Schauspiel „Der Stellvertreter“ erhoben. Seit der Öffnung der Bestände aus der Zeit von 1939 bis 1958 in den vatikanischen Archiven sind darauf neue Antworten möglich. Es ist „eine schwierige Suche nach der Wahrheit“, sagt der Kirchenhistoriker Dr. Hubert Wolf. Er ist Priester der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Universität Münster. Als Experte für die Vatikanischen Archive beschäftigt er sich insbesondere mit der Buchzensur durch die Römische Inquisition und mit dem Verhalten der Kirche zur Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus. Hubert Wolf wurde mit dem „Leibniz-Preis“, dem Communicator-Preis und dem Gutenberg-Preis ausgezeichnet. Er ist Autor der Studie „Papst und Teufel. Die Archive des Vatikan und das Dritte Reich“. Zuletzt erschienen aus seiner Feder unter anderem die Bestseller „Krypta“, “Konklave“, „Zölibat. 16 Thesen“ und „Der Unfehlbare“.