Vom Umgang mit der Wirklichkeit. Über guten Journalismus und die Lügenpresse

Prof. Dr. Tanjev Schultz

Mittwoch, 17.03.2021 | bilderhaus Gschwend

Beginn: 20:00 Uhr

Preis: 5 - 10 Euro

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Selbstverständlich können Sie ihre Konzertkarten auch telefonisch unter 0711 – 550 660 77 an unserem Kartentelefon kaufen. Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie gerne bei der Auswahl einer passenden Ticketkategorie oder eines Sitzplatzes.

Infos zum Kartenkauf

Sie können Prof. Dr. Tanjev Schultz Eintrittskarten bequem Online bestellen und per Lastschrift bezahlen, der Kartenversand erfolgt unmittelbar nach Zahlungseingang.
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Unabhängige Medien sind für die Erdogans und Orbans dieser Welt ein Dorn im Auge. In vielen Ländern wird die Pressefreiheit beschnitten - auch in Europa. In den USA bezeichnet Donald Trump Journalisten, die ihm nicht passen, als „Feinde des Volkes“. Und wo es nicht die Regierenden sind, die Journalisten in ihrer Arbeit behindern, sind es zunehmend Populisten: In Deutschland werden Redaktionen als „Lügenpresse“ verunglimpft. Im Internet hat sich eine Gegenöffentlichkeit gebildet, in der Extremisten und Verschwörungsideologen den Ton angeben. Durch die Konkurrenz des Internets werden aber auch Schwächen und Fehler des klassischen Journalismus schonungslos sichtbar. Dr. Tanjev Schultz ist Professor für Journalismus an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Dort forscht und lehrt er zu Fragen der Medienethik. Zuvor war er Redakteur der Süddeutschen Zeitung, für die er unter anderem über den NSU-Prozess berichtete. Ausgezeichnet mit dem Nannen-Preis, dem Goethe- Medienpreis und dem Universitas-Preis für Wissenschaftsjournalismus ist Tanjev Schultz auch Autor mehrerer Bücher zur Bildungspolitik und zum Terror des NSU. „Den etablierten Medien fällt es schwer, mit der Digitalisierung und dem Wandel in den Nutzungsgewohnheiten Schritt zu halten“, sagt Tanjev Schultz. Für ihn allerdings steht fest: Es kann keine Demokratie ohne guten und kritischen Journalismus geben. Was aber zeichnet einen solchen Journalismus aus?