Sehnsucht – 5. Abonnementkonzert

Sonntag, 28.04.2024 | Stadthalle CongressCentrum Pforzheim, Pforzheim

Beginn: 19:00 Uhr

Preis: 25 - 56 Euro

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    Selbstverständlich können Sie ihre Konzertkarten auch telefonisch unter 0711 – 550 660 77 an unserem Kartentelefon kaufen. Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie gerne bei der Auswahl einer passenden Ticketkategorie oder eines Sitzplatzes.

    Sonntag, 28. April 2024, 19.00 Uhr
    18.00 Uhr: Konzerteinführung mit Chefdirigent Douglas Bostock

    Äneas Humm, Bariton
    Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
    Douglas Bostock, Leitung

    Sehnsucht
    Hommage an Arnold Schönberg (1874-1951) anlässlich seines 150. Geburtstages
    Claude Debussy (1862-1918) / Arr. Schönberg:
    Prélude à l’après-midi d’un faune
    Arnold Schönberg (1874-1951):
    Zehn frühe Walzer für Streichorchester
    Alexander Zemlinsky (1871-1942) / Arr. Erwin Stein & Andreas Tarkmann:
    Drei Gesänge nach Texten von Maurice Maeterlinck op. 13
    Ferruccio Busoni (1866-1924) / Arr. Erwin Stein:
    Berceuse élégiaque op. 42
    Gustav Mahler (1860-1911) / Arr. Schönberg:
    Lieder eines fahrenden Gesellen
    Johann Strauss (Sohn) (1825-1899) / Arr. Schönberg:
    Kaiser-Walzer Op. 437

    Ein Konzert aus Anlass des 150. Geburtstages von Arnold Schönberg ist ein Muss und darf deshalb in dieser Saison nicht fehlen! Sie fragen: Wie? Eine Sonderehrung für diesen musikalischen Bürgerschreck? Wir sagen: Allerdings! Denn Arnold Schönberg war natürlich der Schöpfer der „gefürchteten“ Zwölftonmusik, aber er war darüber hinaus ein phänomenal vielseitiger Komponist und hat sich wie kaum ein zweiter um die Entwicklung von Musik insgesamt verdient gemacht.
    Er war ein Mensch und Künstler der Superlative -urmusikantisch und feinsinnig, kompromisslos und hochsensibel, klangverliebt und strukturbegeistert, genial intellektuell und burschikos humorig…. Und immer getrieben von der Sehnsucht nach optimalem Klang!
    Von dieser Vielfalt erzählt unser Programm.
    Lernen Sie den jungen Schönberg kennen, der seine ersten Musikkenntnisse in den Walzersälen seiner Heimatstadt Wien machte; eifern Sie mit ihm um das richtige Verständnis der „neuen“ Musik im beginnenden 20. Jahrhundert, für das er sich durch Kammermusikbearbeitungen großbesetzter Werke ebenso großer Komponisten wie Débussy oder Mahler eingesetzt hat und tauchen Sie ein in die zauberhafte Klangwelt des Fin de siècle, wie Schönberg sie auch durch seinen Schwager Alexander von Zemlinsky kennen lernte.
    Die Sehnsucht nach Musik, die die Seele zutiefst berührt, wird in dieser kleinen Jubiläumsreise wunderbarer Klang – in außergewöhnlicher Musik, faszinierenden Instrumentalkombinationen und in der sensationellen Stimme von Äneas Humm.

    „Äneas Humm ist eine wahre Entdeckung ...” (Kölnische Rundschau) und wurde denn 2022 auch mit dem Opus-Klassik-Preis als Nachwuchskünstler des Jahres ausgezeichnet. Der junge Bariton studierte an der renommierten Juilliard School in New York und sang neben seinen Festengagements am Deutschen Nationaltheater Weimar, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe und dem Theater St. Gallen u.a. am Grand Teatro Liceu in Barcelona. Besonders große Erfolge feiert er zur Zeit als Liedinterpret, seine CD „Embrace“ wurde von BR Klassik zur CD des Jahres erkoren: „Er kehrt die Emotionen zwischen den Textzeilen hervor und wird zum musikalischen Geschichtenerzähler mit ganz besonderer Beobachtungsgabe.”