Von der Klassik zur Moderne

Samstag, 22.02.2020 | SMTT - Schule für Musik Theater und Tanz, Sindelfingen

Beginn: 19:00 Uhr

Preis: 17 Euro

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Selbstverständlich können Sie ihre Konzertkarten auch telefonisch unter 0711 - 22 12 35 an unserem Kartentelefon kaufen. Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie gerne bei der Auswahl einer passenden Ticketkategorie oder eines Sitzplatzes.

Infos zum Kartenkauf

Sie können Von der Klassik zur Moderne Eintrittskarten bequem Online bestellen und per Lastschrift bezahlen, der Kartenversand erfolgt unmittelbar nach Zahlungseingang.
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Dieser Konzertabend steht erneut am Beginn der zum 31. Mal stattfindenden Violinstudien Sindelfingen, die von den beiden Musikprofessoren und Musikpädagogen Yair Kless und Eyal Kless abgehalten werden. Diesen anspruchsvollen Meisterkurs besuchen Studierende aus ganz Europa, Israel, Asien, Australien,
Neuseeland und den USA. Das von den drei Solisten zusammengestellte Programm beinhaltet Werke von der Klassik bis zur Moderne. Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate KV 379 ist, aus der Tradition der Sonata da Chiesa kommend, eine Sonate, die dem Pianisten Raum gibt sich zu entfalten, während sie den Geiger dazu nötigt, sich eher im Hintergrund zu halten und die pianistischen Extravaganzen zu beleuchten bzw. zu
kommentieren. Franz Schubert war, wie Mozart, ein gut ausgebildeter Geiger. Dies beweisen seine Schulzeugnisse am k.k. Stadtkonvikt in Wien, wo er auch als Konzertmeister des Orchesters fungierte.
Seine vier frühen Werke für Violine und Klavier, die drei »Sonatinen« aus dem Jahre 1816 und die A-Dur-Sonate von 1817, entstanden zwar erst später, gehen letztlich aber auf die schulische Musizierpraxis zurück. Daneben zeugen sie von dem Versuch des jungen Komponisten, sich auf dem Wiener »Markt« gegen die Klassiker Mozart und Beethoven zu behaupten. In Gabriel Faurés Sonate findet man alles, was musikalisch verführen kann: Neuheit der Formen, Besonderheit der Modulationen, kuriose Klänge, sowie einen gänzlich unvorhersehbaren Gebrauch der Rhythmen. Dazu kommt noch ein Zauber, der das ganze Werk umhüllt und der die Zuhörer dazu bringt, ungeahnte Kühnheiten als Selbstverständlichkeit hinzunehmen. Igor Frolov war ein Absolvent des Moskauer Konservatoriums für Musik und hat als Schüler des großen David Oistrach vor allem den Wohlklang und die Virtuosität seines Instrumentes im Blick.
Das Divertimento für zwei Violinen und Klavier beginnt wie eine barocke Unterhaltungsmusik und
verliert sich schließlich in herzhaftem Jazz.