Nana Hülsewig

ICONIC – 3 TAGE FREI – Ausstellung

Freitag, 17.04.2026 | Theater Rampe, Stuttgart

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Beginn: 16:00 Uhr

Preis: 6 - 30 Euro

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    Mit ICONIC – Goldene Stunden einer Künstlerin hat Nana Hülsewig ihr Zuhause in einen permanenten Kunstraum verwandelt: das HÜLSEWIG HAUS. Die Wohnung wird zur begehbaren Gesamtinstallation, kuratiert von Paula Kohlmann, die das Publikum durch die Räume und Erzählungen führt. 53 ausgewählte Objekte – Notizbücher, Briefe, Fotografien, Schmuckstücke, Gemälde, Videos und Kostümarbeiten – geben Einblick in ein künstlerisches Leben, das sich konsequent aus persönlicher Erfahrung speist.

    Pflanzen sind integraler Teil der Arbeit und wachsen als Verbündete durch die Räume. Performative Situationen entstehen beiläufig und ritualhaft: beim Erwachen der Künstlerin, beim gemeinsamen Lesen, Arbeiten oder Zeichnen. Besucher*innen bewegen sich durch einen Ort, der zugleich Museum, Atelier, Bühne und privater Rückzugsraum ist – und erleben eine Kunstform, die Nähe zulässt und Verletzlichkeit teilt.

    ICONIC- Goldene Stunden einer Künstlerin verhandelt das Sichtbar-Bleiben von Frauen und Flinta*personen im Kunstbetrieb, das Älterwerden, das Arbeiten in instabilen Zeiten und die Kraft solidarischer Beziehungen. Das Projekt ist offen, wandelbar und lebt von Wiederholung und Veränderung. Im Rahmen von 3 TAGE FREI wird das HÜLSEWIG HAUS zu ausgewählten Zeiten für ein begrenztes Publikum geöffnet.

    Wo Kunst gelebt wird – Nana Hülsewig öffnet das HÜLSEWIG HAUS
    Die Künstlerin Nana Hülsewig arbeitet an den Schnittstellen von Performance, Bildender Kunst, Musik, Kostüm und Malerei. In ihren Arbeiten setzt sie den eigenen Körper, biografische Erfahrungen und persönliche Beziehungen als künstlerisches Material ein – stets mit einem klaren Blick auf Machtverhältnisse, hegemoniale Strukturen und den gesellschaftlichen Blick auf Körper. Ihre Perspektive ist dezidiert feministisch, ihre Haltung widerständig, ihr Arbeiten geprägt von dem Wunsch nach Unabhängigkeit und Selbstermächtigung.

    Seit der Auflösung ihres früheren Kollektivs NAF, mit Fender Schrade widmet sich Hülsewig eigenen Projekten, die sie bewusst nachhaltig denkt: Kunst als Lebensform, als Gegenentwurf zu ökonomischen Zwängen, als Raum für Verbündete. Ihre Arbeiten kreisen um Fragen von Identität, Sichtbarkeit, Verletzlichkeit, Alter und Begehren – und darum, wie Kunst entstehen kann, wenn die Grenzen zwischen Arbeit, Alltag und Fiktion bewusst verwischt werden.