Lauf nicht, sondern renn zu Christine Thürmer ins Theaterhaus!

Sie ist die meistgewanderte Frau der Welt und gleichzeitig absolut bodenständig.
Immer auf den Beinen hat sie nicht nur 60.000 Kilometer zu Fuß zurückgelegt, sondern ist auch tausende Kilometer geradelt und gepaddelt. Jetzt macht CHRISTINE THÜRMER für eine ihrer Live-Shows Halt in Stuttgart und zeigt, dass Abenteuer keine Grenzen kennen.

Als selbst ernannte ehemalige Couchpotato erzählt sie mit viel Humor von ihren Outdoor-Abenteuern: Warum sie ihre Wanderwege lieber am Computer als im Fitnessstudio plant und wieso ein Müllsack nicht fehlen darf, Unterwäsche dagegen schon.

CHRISTINE THÜRMER hat dreimal die USA und Europa durchquert, Bestseller geschrieben und unzählige Menschen inspiriert, ihren eigenen Weg zu gehen. Vom Bürostuhl auf den Wanderweg: Mit ihrer ersten Tour – über 4.000 Kilometer von Mexiko nach Kanada – zeigte sie, dass Abenteuer für alle möglich sind, unabhängig von Fitness, Alter oder Erfahrung. Mit ihrer ehrlichen, humorvollen Art inspiriert sie dazu, mutig zu sein und im wahrsten Sinne des Wortes einfach neue Wege einzuschlagen.

Erlebt CHRISTINE THÜRMER am 28.01. im Theaterhaus selbst live: in Wanderschuhen, voller Abenteuerlust und guter Laune!

Tickets gibt es HIER.

Titanic – Die Ausstellung erreicht magische Besuchermarke

Ludwigsburger Oberbürgermeister Matthias Knecht begrüßt 100.000. Besucher

Seit ihrer Eröffnung am 21. Juli hat sich „Titanic – Die Ausstellung“ zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt, der Besucher:innen nicht nur aus der Region, sondern auch ganz Deutschland und dem Ausland in den Ludwigsburger urbanharbor lockt. Am heutigen Samstag durchbrach die Zeitreise in die legendäre Ära des wohl bekanntesten Passagierdampfers der Welt eine ganz besondere Schallmauer: Mehr als 100.000 Besucher:innen haben sich seit der Eröffnung von der Ausstellung begeistern und in ihren Bann ziehen lassen.
Ludwigsburgs Oberbürgermeister Matthias Knecht übernahm die Ehrung des Ausstellungsgastes – oder in diesem Fall die des 99.999. bis 100.001., war es mit Lothar, Lili und Livia Teifke doch gleich eine Familie, die für den Sprung über die magische Besuchermarke sorgte. Nach einem kleinen Sektempfang überreichte Oberbürgermeister Knecht der völlig überraschten und hocherfreuten Familie eine Tasche mit zahlreichen Andenken an und eine Dauerkarte für „Titanic – Die Ausstellung“. „Es ist eine wunderbare Ausstellung und wir sind sehr dankbar, dass sie uns hier in Ludwigsburg besuchen,“ so Knecht: „100.000 ist eine stolze Zahl – schön, dass sie da sind!“

Im Anschluss begann die Familie das Abenteuer Titanic – das so zu einem doppelt besonderen Erlebnis wurde.

Der Exodus der Konzertplakate

Warum hängen so wenig Konzertplakate in der Stadt?

„Was die haben grad ein Konzert in Stuttgart gespielt?“, “Hab ich gar nicht mitbekommen, schade“, „Da hätten wir hingehen können“, solche und ähnliche Antworten bekommt man in letzter Zeit häufiger. Denn die Digitalisierung und die Mechanismen der Social-Media Plattformen sind bei Kultur- und Konzertinformation einfach nicht unfehlbar. Da wird dann schnell mal das neue Katzen-Video ausgespielt, aber nicht das Künstlerinterview fürs nächste Konzert. Und so wundert man sich, warum denn eigentlich so wenig Plakate in der Stadt hängen, die auf das vielfältige Kultur- und Konzertprogramm hinweisen, damit man außer übers Handy noch anderweitig informiert wird. Das müsste ja schließlich auch für die Stadt selbst und das Stadtmarketing von zentraler Bedeutung sein. Warum ist das also so?

Ganz einfach: Es ist sehr, sehr teuer geworden.

Die beliebten Plakate an den Gehwegabschrankungen wurden im Rahmen der letzten Ausschreibung der Stadt vor einiger Zeit an eine Außenwerbefirma vergeben. Dies erfolgte sogar mit dem neuen Ansatz die Plakatrahmen doppelt, also als „Sandwich“ auch auf der Gehwegseite für Plakate kleinerer Clubkonzerte und für die freie Kulturinitiativen günstig zur Verfügung zu stellen. Eine tolle Idee zur Kulturförderung, denn die Gehwegabschrankungen sind allein der Veranstaltungs- und Kulturwerbung vorbehalten. Leider ist aus diesem „günstig“ für die Kultur nichts geworden.

Jetzt wird es etwas komplex, denn anstatt die möglich günstige Beschickung, also das Kleben der Plakate auszuschreiben, wurde ausgeschrieben, wer am meisten für die Vermarktung zahlt. Und so muss der aktuelle Dienstleister hier sehr viel Geld an die Stadt zahlen, was er sich natürlich von den Kulturveranstaltern, die Plakate hängen wollen wieder zurückholt. Klar erkennbar ist auch, dass immer mehr öffentliche, städtische Einrichtungen und Aktionen mit Plakaten vertreten sind, denn am Ende fließt die Lizenzgebühr an die Stadt, die dann auch Mehrausgaben für die Plakatierung wieder ausgleichen kann.

Auf der Strecke bleiben private Kultur- und Konzertveranstalter, Clubs und Theater, deren Plakate mit dieser Ausschreibungspraxis aus dem sauberen Stadtbild verschwinden.

Selbst die kommerziellen Veranstalter hängen sehr wenig Plakate, weil die Kosten selbst für Konzerte in der Schleyerhalle oder Porsche-Arena zu hoch sind. Das wäre nicht zuletzt eine Imagewerbung für die Stadt, denn für eine Stadt wie Stuttgart ist ein privat organisiertes Kulturprogramm dieser Größe und Vielfalt nicht selbstverständlich. Auch Besucher von außerhalb können das tolle Angebot so nicht leicht finden. Und die digitalen Werbeangebote in der Stadt sind ebenfalls teuer oder fallen nicht auf.

Also nicht wundern, wenn an der nächsten Kreuzung nur Werbung von Messen, Projekten der öffentlichen Hand oder vom Volksfest hängt: Das ist politisch gewollt.