Die Welt nach dem Westen. Über die Neuordnung der Macht im 21. Jahrhundert

Dr. Daniel Marwecki

Mittwoch, 13.01.2027 | Bilderhaus, Gschwend

Beginn: 20:00 Uhr

Preis: 19 Euro

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    Der alte Kontinent Europa kommt ins Schwimmen. Trumps USA wenden sich von Europa ab. Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine geht ins fünfte Jahr. In der Neuordnung der Welt ist auch Europas Legitimation in Frage gestellt. Der alte Kontinent ist gezwungen, sich neu aufzustellen.
    Daniel Marwecki analysiert die heutige Stellung des Westens in der geopolitischen Welt. Er sieht die westliche Vorherrschaft als unwiderruflich angeschlagen an und zeigt auf, dass der Globale Süden die hegemonialen Ansprüche der USA und Europas nicht mehr ungeprüft akzeptiert. In seinem Buch „Die Welt nach dem Westen“ untersucht der Sachbuchautor und Dozent für Internationale Beziehungen an der University of Hong Kong die historischen Wurzeln dieses Wandels, die zu der Entfremdung geführt haben. Er erörtert, wie Länder wie China und Indien diese Verschiebung nutzen, um die internationale Ordnung neu zu definieren. Marwecki mahnt den Westen zu einer gründlichen Reflexion seiner Rolle. Wie kann er in der neuen multipolaren Welt Einfluss behalten und Werte verteidigen?
    Mit seinem Buch „Absolution? Israel und die deutsche Staatsräson“ (2024) und mit „Die Welt nach dem Westen. Über die Neuordnung der Macht im 21. Jahrhundert“ (2025) betrachtet der Politikwissenschaftler die Entwicklungen am Puls der Zeit.