Woraus die Welt gemacht ist

Marmor, Quecksilber, Nebel.

Künstler:

Donnerstag, 07.05.2026 | Literaturhaus, Stuttgart

Beginn: 19:30 Uhr

Preis: 14 Euro

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    Lesung und Gespräch mit Judith Schalansky, Moderation: Daniela Strigl
    Im ersten ihrer drei neuen Essays und Erzählungen treffen wir auf einen tonnenschweren Block aus massivem Marmor; ausgehend und angezogen von der Masse und Materialität nimmt uns Schalansky leichtfüßig mit in ihre Überlegungen vom Marmor zur Weltaneignung. Ein Workshop an der Kunsthochschule von Guadalajara wiederum gerät zu einer tollkühn-quecksilbrigen Performance als Unterstützerin der Buchkultur. Und die Rekonstruktion einer lang zurückliegenden Besteigung des meist nebelverhangenen Brockens verdichtet sich zu einer Enzyklopädie der Undurchsichtigkeit, die das Erhellende im Ungewissen sucht. Fest, flüssig, durchlässig: Ihr neuer Essayband „Marmor, Quecksilber, Nebel“ fügt sich wunderbar ein in unser Jahresthema zum 25. Literaturhausgeburtstag „Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten“, das in versteinerten Weltlagen neue Denkräume sucht. Zu Judith Schalanskys Werk gehören der international erfolgreiche Bestseller „Atlas der abgelegenen Inseln“ sowie der Roman „Der Hals der Giraffe“. Sie ist Herausgeberin der „Naturkunde“ und lebt als Schriftstellerin und Gestalterin in Berlin.

    Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung, Literatursommer 2026